Entdecke den Kontinent Pangea

Das Pangea-Festival wird vom 28. – 31. August ein kunterbuntes Wochenende in Pütnitz bieten. Dort findet sich ein Sport-Setup, welches seines gleichen sucht. Eine Vielzahl an Workshops mit mehr als nur ein paar Stündchen Geklimper auf der Ukulele. Zusammengefasst: Never stop playing!

– Von Antje Benda –

Das Pangea-Festival geht am 28. August in die zweite Runde und wird jedem, der dem Sport nicht abgeneigt ist, einen Spielplatz in Originalgröße bieten. Im Vergleich zum letzten Jahr soll alles komprimierter sein. Die Weitläufigkeit ist der Konzentriertheit gewichen, ein Resultat der Aufarbeitung des letzten Jahres. In einem Telefonat im Vorfeld erzählte mir Rick Jensen, selbst passionierter Kitesurfer und Wakeboarder, dass sich auf dem ehemaligen Militärgelände in Pütnitz einiges getan hat. Der für den Aufbau und die Umsetzung des Sportbereiches Mitverantwortliche berichtete von einem großen Flugzeughangar, welcher als Tummelplatz dient. In diesem befinden sich neben der Hauptbühne noch eine Wakeboardanlage, ein Skate-, ein Dirtbike- sowie ein BMX-Park. Viele Dinge haben sie beim Pangea Festival das erste Mal selbst gemacht und mussten so an ihren Fehlern lernen.

Dieses Jahr haben sie sich eine weitere Herausforderung geschaffen. Sie bauten einen Pool, der eine Grundfläche von 1500 Quadratmetern hat; das heißt 1,5 Mio. Liter Wasser fasst und natürlich schwierig im Vorfeld zu planen ist. Das Festival ist wie sein eigener Kontinent. Lisa Oldenburg ist seit einiger Zeit eine der Stimmen nach Außen. Sie hat sich ein wenig Zeit genommen und mit mir über das Unternehmen Supreme Surf, welches hinter dem Pangea steht, gesprochen und versucht mir das Lebensgefühl, welches sie transportieren zu erklären.

03_HangarAntje Benda: Supreme Surf ist eine Kombination aus Shop, Surfschule und Events. Und eigentlich mit Ausnahme des Winters auch immer in MV zugegen und aktiv. Wie hat sich das Großprojekt Supreme Surf entwickelt?

Lisa Oldenburg: Die Köpfe von Supremesurf sind Hans und Dani, die aus einem kleinen Surfshop eine Firma entwickelt haben, die sich nicht mehr nur mit Surfen beschäftigt, den Ursprung zum Wassersport aber nie verloren hat. Angefangen hat alles typisch klein mit dem gelegentlichen Verkauf von Surfmaterial, auch online, was zu der Zeit in Deutschland eher unbekanntes Terrain war. Dazu kam dann der allmähliche Aufbau einer Surfschule, die mittlerweile schon ein paar Schüler aufs Wasser gebracht hat. Die kleinen organisierten Events, die ursprünglich eher privat, fürs Team oder gelegentlich für Kunden gedacht waren, haben sich dann doch zu etwas größeren Events entwickelt, die sich als feste Termine in der Surfszene etabliert haben. Im Sommer scheint sich dann mit den Surflehrern, fleißigen Helfern für die Veranstaltungen, Unterstützern im Shop und vielen mehr, die Zahl der Mitarbeiter zu vervielfachen. Trotzdem versteht sich Supremesurf als ein großes Team, welches alle Projekte gemeinsam umsetzt.

01_Dani_HansAntje Benda: Der Dreh- und Knotenpunkt ist der Sport und das damit verbundene Lebensgefühl, welches durch eure Kurzfilme ziemlich stark nach vorne transportiert wird. Das Marketing steht in meinen Augen bei Euch klar im Vordergrund. Die Frage ist, gibt es genau das wieder, was man auf den einzelnen Events erlebt? Beziehungsweise wie viel unternehmerischer Charakter steckt in der ganzen Umsetzung?

Lisa Oldenburg: Natürlich ist Supremesurf keine reine Freizeitveranstaltung, sondern eine Firma, die einige Menschen hauptberuflich beschäftigt. Bei allen Projekten wird extrem viel Herzblut eingebracht und das Lebensgefühl, welches im Marketing rübergebracht wird ist ehrlich. Wir nennen es auch liebevoll die „organisierte Freakshow“, denn hier geht es wahrscheinlich ein bisschen anders zu, als in anderen Unternehmen: bei Wind wirkt das Büro wie leergefegt, weil alle zum surfen auf dem Wasser sind, Ideen werden umgesetzt, die zuerst verrückt und nicht realisierbar erscheinen. So ist das nun mal, wenn ein Haufen junger Menschen aufeinander trifft, die alle in irgendeiner Art und Weise die Liebe zum Wassersport verbindet.

Antje Benda: Das Pangea-Festival startet am Wochenende des 28. August, somit das Schlusslicht unseres Festivalsommers. Hinter dem Projekt steht Supreme Surf mit einer immensen Man- Power. Wenn jemand Lust hat bei euch aktiv zu werden, was muss er tun?

Lisa Oldenburg: Pangea, das ist ein großer Abenteuerspielplatz, ein Gemeinschaftsprojekt bei dem viele Menschen auf unterschiedlichste Art mitwirken und ihre Kreativität, Ideen und Visionen umsetzen. Natürlich steht dahinter auch eine Crew, die sich beruflich das komplette Jahr mit dem Festival beschäftigt. Neben dem ganzen verrückten Input müssen nämlich auch Sicherheitskonzepte ausgearbeitet werden, Genehmigungen beantragt und Flächenplanungen konzipiert werden. Dabeisein können alle, die Lust haben sich einzubringen und für Projekte solcher Art brennen.

image001Antje Benda: Das Pangea setzt sich aus den vier Bereichen Sport, Musik, Kindsein und Kultur zusammen. Erläutere mir kurz das Konzept hinter den einzelnen Bereichen beziehungsweise das ganze Projekt?

Lisa Oldenburg:Pangea bedeutet Spaß, Kind sein, Musik, Sport, ein Wochenende an dem einfach alles geht. Alles, was uns den Alltag vergessen lässt. Pangea bedeutet aber auch eine neue Art von Festival, das sich nicht nur der Musik widmet, sondern vielen Aktivitäten.

Was wäre ein Festival ohne Musik? Es wäre traurig, wie Sommer ohne Eis. Einfach undenkbar! Beim Pangea gibt es für jeden Geschmack die richtige Musik. Ihr mögt Elektro? Auf zu andhim! Lieber Rap? Blumentopf! Oder doch Indie? I Heart Sharks! Hier könnt ihr mit eurem gesamten Freundeskreis anreisen. Und sollte mal für eine Stunde nicht der richtige Akt dabei sein – Ab zum Sport!

Sportlich könnt ihr euch auf einiges freuen, ob an Land, im Wasser, auf Rollen oder laufenden. Bei der Vielzahl von Funsportarten dürfte für jeden, auch den größten Sportmuffel unter uns, etwas geboten sein.
Kid Simius war zu doll gestern? Die Musik ist gerade nicht euer Ding und Sport geht mit Kater-Kopf auch nicht klar? Auch dafür haben wir was! Gammeln im Zelt war gestern, heute geht ihr zu einem der vielen Workshops. Wie wäre es mit einem Zirkus Workshop? Oder lernt Häkeln! (Das wird eure Oma freuen) Nach diesem Wochenende seid ihr kulturell Up-to-Date. Versprochen.
Kinder haben keine Rechnungen, keine Prüfungen, keine Zukunftsängste. Sie leben einfach nur und machen Dinge, die ihnen Freude bereiten. Das Pangea bietet euch einen Abenteuerspielplatz. Mit Bällebad, Hüpfburgen und Seifenblasen in Menschengröße.

02_UkuleleAntje Benda: Das Pangea findet auf einem Hangar in Pütnitz statt. Ich habe von einigen Freunden gehört, dass dieser sehr weitläufig sein soll. Wie seid ihr zu diesem Standort gekommen und was macht ihn für euch so reizvoll?

Lisa Oldenburg: Die Idee des Pangeas exestierte schon lange in den Köpfen. Mit dem Gelände in Pütnitz wurde dann die perfekte Location dafür entdeckt und spielt eine ganz besondere Rolle. Auf dem ehemaligen Flughafen von Pütnitz wird das Pangea-Festival mit einer Menge Spaß & Action aufwarten. Pütnitz als Ortsteil von Ribnitz Damgarten liegt nicht einmal 5km vom Stadtzentrum entfernt direkt am Bodden. Das Gelände von Pütnitz ist auf jeden Fall historisch und hat mit seiner Größe von über 500 Hektar schon für die unterschiedlichsten Zwecke gedient. Von 1930 bis 1945 war der Flughafen eine Seefliegerschule! Aus dieser Zeit finden sich unendlich viele Bunker, Hangars, Schelter, alte Kasernen und Nutzgebäude. Selbst das ehemalige Kino aus den 30ern steht noch an Ort und Stelle.
Doch wirklich reizvoll ist am Ende die Kombination der rohen, klobigen ehemaligen Militärgebäude mit Natur pur wie in einem Nationalpark. Bäume, Blumen, Gräser, naturbelassene Wiesen wie auch Nutzfelder und „norddeutscher Dschungel“- und das direkt am Wasser!!

Antje Benda: Welche Entwicklung wird das Pangea noch nehmen?

Lisa Oldenburg: Das kann natürlich niemand so genau sagen, aber wir freuen uns darüber, dass internationale Pros der verschiedensten Sportarten anreisen, um sich auszutoben. Wir wünschen uns, dass die Insel Pangea ein Ort wird, an dem Menschen dem Alltag entfliehen können. An dem Funsportler Setups testen können, die es so noch nie gab und dass das Pangea zum mitmachen einlädt und anderen Menschen den Sport nahe bringt, der für uns immer im Mittelpunkt steht.

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