Ira Ott: die menschliche Leinwand

Iron Faces ist eine menschliche Leinwand, die von Ira Ott bemalt wird. Das bunte Kunstprojekt zeigt sich als mythologische Frühlingsgöttin oder als Zeichen gegen den Rechtsradikalismus in Rostock. Und ganz eigentlich versteckt sich hinter beiden Namen eine kasachische Frau, die als 10-Jährige über Russland nach Ribnitz-Damgarten gekommen ist und jetzt in Rostock lebt.

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Les Enfants Sauvages

Es war wohl einer der letzten warmen Tage in diesem Sommer, als Lena und Marten von Les Enfants Sauvage sich zu mir in das kleine Café Waldenberger in der Rostocker KTV setzten. Das Wochenende steckte ihnen in den Knochen und gemeinsam genossen wir bei einer Tasse Kaffee den sonntäglichen Sing Sang. Mit einem Blick Richtung Himmel konnte ich sogar die jazzigen Melodien ihrer Musik hören: ruhig, entspannt und genau das Richtige, um die Augen zu schließen.

Es geht weiter: Mit dem Zug nach Prag

Ich weiß nicht genau, wie ich das Gefühl beschreiben sollte, als ich aufwachte. Ich fühlte mich einfach nicht gut. Meine Augen waren trocken und hatten all ihre Flüssigkeit verloren. Mein Kopf war schwer und wummerte. Irgend etwas fehlte mir. Ich wusste nur nicht was. Noch auf dem kalten Boden liegend, sah ich mich um. Der Raum war dunkel, nur ein kleiner Spalt unter einer Tür ließ Licht in den Raum. Ich konnte mich kaum rühren und etwas drückte mir mit aller Macht auf die Brust. Ein schweres Gefühl, dass mir das Atmen nicht gerade einfach machte. Was sollte ich tun. Das Letzte, was noch im meinem benebelten Kopf zu hören war, war dieser Schrei, dieses Singen, dass mir die Sinne nur beim Gedanken daran gleich wieder vernebelte. Ich schlug erneut mit dem Kopf auf und Dunkelheit umgab mich.

A.B. Exner: Schriftsteller mit Phantasie

Der erste Roman von A.B. Exner „Es war keine wirkliche Insel“ zählt in der Auffassung des Schriftstellers nicht wirklich zu seinen Werken. Eine Geschichte über die Leidenswege von Kriminalisten, die nirgends ihre Ruhe finden, noch nicht mal in der Rente. Eine Freundin bezeichnete dieses erste Werk mit dem Satz: „Es ist mehr Potential als Fehler drin sind.“ Es war ein Ausprobieren, welches Andreas Grylla aka A.B. Exner dazu brachte, weiter zu schreiben. Es folgten drei Veröffentlichungen.

Die Kunsthalle Rostock

Die Kunsthalle ist das ehemalige Prestigeobjekt der DDR und wird im Sommer nächsten Jahres fünfzig Jahre alt. Vorher wird der neue Anbau noch fertig gestellt und zahlreiche Künstler ausgestellt. Uwe Neumann ist Vorsitzender des Vereins „pro Kunsthalle“ und seit 2009 der eingesetzte Leiter des Kunsthauses. Sein Vorgehen war nicht von Beginn an so gelobt wie heute. Ausdrücke wie „Eventbude“ liegen jedoch hinter ihm. Hat er es nicht geschafft die Kunst des Alltags mit der Ostsee-Zeitung öffentlich zu machen und durch „Rostock Kreativ“ ein ansehnliches Gesicht zu geben.

Antispielismus: Mehr als Musik ;)

Die Band Antispielismus gibt es schon seit mehr als zehn Jahren. Musikalisch haben sie sich einer Ska Punk Reggae Mischung verschrieben. 2013 brachten sie ihr erstes Album „Einer von uns“ heraus und nun soll bald der Nachfolger erscheinen. Sänger Sergiy hat sich mit uns im Café Marat auf ein Zwickel und eine Unterhaltung getroffen.

Leon Zeug spielt sich als One-Man-Band mit Cajón, Gitarre und Schelle in die Herzen der Rostocker

Leon Zeug ist Straßenmusiker, den ihr eventuell im Dezember 2017 über den Weihnachtsmarkt von Rostock habt huschen sehen. Sehr gefühlvoll hat er seine eigenen oder gecoverten Stücke präsentiert. Aus Bremen kommt er, nach Warnemünde zog er als 3-Jähriger und nach Lichtenhagen hat es ihn jetzt verschlagen. Leon Zeug: Musiker mit der richtigen Portion Herzblut.