Autorin

Eine Autorin, eine Geschichtenerzählerin, eine Frau die Worte in Bilder fassen möchte und für die Ewigkeiten festhalten will. Im Idealfall in einem Buch bestehend aus 365 humorvollen Seiten, die kriminell gute Geschichten erzählen mit dem gewissen Funken Herzchen in den Augen. Dieser große und wohldurchdachte Schritt benötigt Zeit.

Zeit die in unserer heutigen Welt so wertvoll ist, dass man sie kaum mit Geld aufwiegen kann. Damit sie aber, so bedeutend sie auch ist, Ihnen nicht zu lang wird, erscheint hier ab und an eine kurze Geschichte, ein Gedicht oder ein simpler verbaler Erguss meines Hirns.

 

 

 

 

Mit dem Zug nach Prag … Teil 1

Der Zug ratterte und als ich den Bahnhof von Berlin verließ, blieb ein Gefühl hinter mir, welches ich nicht fassen konnte. Die Sonne stand leuchtend über dem rot-weißen Eurocity Richtung Prag und beobachtete den Weg nach Südosten. Das ebene Land zog bald vorbei und von der Moderne der Großstadt blieb nur noch ein verschwommener Gedanke. Dörfer mit kleinen Häusern wechselten sich mit ebenen Flächen von Grün ab. weiterlesen

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Die Geschichte von Annabell im Park

Der Wind wehte kalt durch die Straßen der Stadt. Der November hatte Einzug gehalten und der Sommer war nur noch ein laues Lüftchen in den Gedanken der Menschen. An der Ostküste von Deutschland bedeutete das in der Regel viel Regen, wenig Sonne und feucht kalter Wind. Unter diesen Bedingungen musste Annabell ihre Wohnung verlassen. Bewaffnet mit schwarzen Boots, einer Jeans, einem Dicken Pulli und Schall machte sie sich gemeinsam mit ihrem Hund auf in Richtung Park. Es war Nachmittag und die Straßen in dieser klein großen Stadt mäßig befahren. Was aber nicht bedeutete, dass Anna (Kurzform von Annabell) nicht trotzdem einen Fahrer anschrie, … weiterlesen

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Die Geschichte von Tilly und dem gelben Esel

„Nein“, brüllt sie. „Nein, das ziept in meinen Haaren!“, brüllt sie noch lauter und zappelt auf dem Schoß ihrer Mutter herum. Tilly ist fünf Jahre alt, hat kleine braune Locken und grüne Augen, die vor Wut funkeln. Frisch gewaschen, sitzt sie in ihrem blauen Schlafanzug mit den Wolken drauf auf ihrem Bett und erträgt wie ihre Mutter ihr die nassen Haare versucht zu kämmen. „Nein, ich will das nicht.“ Ihre Mutter stöhnt auf, verdreht die Augen und erwidert „Tilly, du kleiner Satansbraten, … weiterlesen

 

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